Über mich

 

Claudia Mertens, 1968 geboren
Medienwirtin (Universität Siegen)
Staatlich geprüfte Sozialmanagerin (Berufskolleg Bergkloster Bestwig)
MBSR Lehrerin (Institut für Achtsamkeit in Bedburg, Dr. Linda Lehrhaupt )
Entspannungspädagogin (Impuls Wetsermann)
Ausbildung zur MBPM Lehrerin (Achtsamkeitsinstitut Ruhr und Breathworks, Vidyamala Burch)


Darum bin ich Achtsamkeitslehrerin

Seit einigen Jahren setze ich mich in aller Frühe auf mein Kissen und verbringe die nächsten 50 Minuten in Stille. Oft werde ich jedoch nur äußerlich still, denn innerlich ist es zuweilen sehr laut. Fasziniert betrachte ich, was in meinem Inneren auftaucht und vergeht. Dabei versuche ich, möglichst wertfrei zu beobachten. Mit den Jahren erlaubte ich mir zunehmend, alles was mir innerlich begegnet, zu betrachten und den Erscheinungen freundlich zu begegnen.

Achtsamkeitspraxis verhindert nicht, dass ich in Stress gerate oder keine Angst mehr habe, auch Traurigkeit kann sie nicht verhindern. Doch wenn ich auf dem Kissen sitze, kann ich die Erfahrungen und Ereignisse betrachten. Mit der Zeit werden Muster deutlich und mir wird klar, was wohin führtSo betrachtet sind die Ereignisse weniger bedrohlich. Gefühle und Gedanken kommen und gehen. Mit dieser Erfahrung starte ich in den Tag. Es ist spannend und befreiend, zu erleben, dass ich in den vielfältigen Situationen gelassener bleiben kann. Sie kommen und gehen und reißen mich nicht mit fort.

Alles was ich mache, ist täglich für eine Weile zu sitzen, auf meinen Atem zu achten, die Gedanken und Gefühle kommen und gehen zu lassen, wieder zum Atmen zu kommen und Mitgefühl für mich und andere Menschen zu entwickeln. Dann öffnet sich eine Tür und Achtsamkeit tritt herein. 

Achtsam zu sein hilft mir, zu erkennen, was mich bewegt, welcher Art die Gefühle sind, die ausgelöst werden, wie ich die Situation beurteile und wie ich reagiere. Und es hilft mir, den schmalen Grad zwischen Gefühlswahrnehmung, Urteil und Reaktion zu erkennen. Mit Übung von Achtsamkeit tritt eine Lücke zwischen Gefühl und Urteil immer deutlicher hervor. Das verschafft  Handlungsspielraum und tritt an die Stelle willkürlicher Reaktion. Der Prozess ist unglaublich kreativ und schöpferisch. Die Selbstwirksamkeit wird gestärkt und dadurch Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.

Ich lerne all dies im buddhistischen Kontext und mit der Zeit wuchs in mir der Wunsch, diese wunderbare Qualität mit anderen Menschen  zu teilen. Achtsamkeit verbindet uns alle - unabhängig von Kultur, Religion und Weltanschauung.

MBSR, MBPM und die anderen Methoden im mindful Portfolio eröffnen wundervolle Wege, religionsunabhängig durch Integration der Achtsamkeitspraxis im Alltag Ruhe und Gelassenheit zu finden.

Das ist meine Motivation.

Ihre Claudia Mertens




Der Weg zu allem Grossen
geht durch die Stille.


FRIEDRICH NIETZSCHE